Hinter jeder Flasche Boniviri-Öl steht eine sorgfältig gepflegte Lieferkette, bestehend aus kleinen Erzeugern, sorgfältiger Ernte und Verarbeitungsprozessen, die darauf ausgelegt sind, ein hochwertiges natives Olivenöl extra zu gewinnen.
So entsteht unser Öl Schritt für Schritt.
1. Die Ernte
Alles beginnt zwischen September und November, wenn die Oliven den richtigen Reifegrad erreicht haben.
Die Boniviri-Erzeuger ernten die Oliven von Hand oder mit Hilfe von mechanischen Schüttlern, und die Ernte erfolgt meist vor der vollen Reife: Das ermöglicht ein Öl, das reich an Polyphenolen und länger haltbar ist.

2. Der Transport und das Mahlen
Die Oliven werden innerhalb weniger Stunden nach der Ernte zur Mühle gebracht – ein entscheidender Schritt, um Frische und Qualität zu bewahren. Das Mahlen erfolgt kalt, bei einer Temperatur unter 27 °C, um Aromen, Geschmack und Nährstoffe zu erhalten. So entsteht ein rohes, duftendes und dichtes Öl, das seine Identität annimmt.
3. Die Filtration und Analyse
Das frisch gewonnene Öl wird gefiltert, um Wasserreste oder Olivenfleisch zu entfernen und so Stabilität und Haltbarkeit zu gewährleisten. Jede Charge wird anschließend im Labor auf chemische und sensorische Werte geprüft – wie Säuregehalt und Polyphenolgehalt. Nur Öle, die den Boniviri-Qualitätsstandards entsprechen, gelangen in die Endauswahl.
4. Die Ruhezeit
Vor der Abfüllung ruht das Öl in Edelstahltanks, in kontrollierter Umgebung und lichtgeschützt. Während dieser Zeit stabilisiert es sich auf natürliche Weise und erreicht Ausgewogenheit und Klarheit.
5. Die Abfüllung und Rückverfolgbarkeit
Ist das Öl fertig, wird es in kleinen Chargen abgefüllt, wobei jede Charge mit Bezug auf den Erzeuger und die Herkunftsmühle rückverfolgbar ist.
6. Von der Erde auf den Tisch
Das Boniviri-Öl ist das Ergebnis der koordinierten Arbeit von Landwirten, Fachleuten und Mühlenbetreibern, die einen nachhaltigen und strengen Ansatz teilen. Das Ziel ist einfach: ein gutes, stabiles und rückverfolgbares natives Olivenöl extra auf den Tisch zu bringen, das die Erzeuger und die Heimatregion würdigt.
Neues Öl oder „altes“ Öl?
Wenn das neue Öl kommt, ist die Neugier groß – doch es ist wichtig zu bedenken, dass das Öl der vorherigen Ernte, wenn es richtig gelagert wird, seine Eigenschaften bestens bewahrt. Ein gut gemachtes natives Olivenöl extra bleibt auch nach vielen Monaten dank seines hohen Polyphenolgehalts und sorgfältiger Aufbewahrung ausgezeichnet.
Deshalb entscheiden sich viele, das Öl der vorherigen Olivenernte im Alltag zu verwenden – zum Kochen, Würzen, Braten – und das neue Öl für kalte Speisen zu reservieren, wo man die intensiven Düfte und die grünen, scharfen Noten des frisch gepressten nativen Olivenöls extra am besten genießen kann.
Zwei verschiedene Zeiten, gleicher Wert: ein gutes Öl zu jeder Jahreszeit.

