Gesund und umweltfreundlich? Die doppelte Pyramide

von/ durch Corrado Paternò Castello

15. November 2021

Seit langem stellt die Ernährungswissenschaft Lebensmittel in einer Ernährungspyramide dar: An der Basis stehen nährstoffreiche Lebensmittel, die häufiger verzehrt werden sollten, während an der Spitze solche mit hoher Energiedichte stehen, die nur in Maßen aufgenommen werden sollten. Die Lebensmittel an der Basis sind hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs.

Das native Olivenöl extra, das in der Pyramide enthalten ist, wird wegen seiner Polyphenole und Phytosterole, die eine schützende Wirkung auf den Körper haben, für den täglichen Verzehr empfohlen.

Wenn wir den Blick vom Gesundheitsaspekt auf die Umweltwirkung richten, stellen wir fest, dass sich die Pyramide umkehrt: So entsteht die Umweltpyramide. Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs haben eine geringere Umweltbelastung, während tierische Produkte größere Nebeneffekte verursachen.

Bei der Umweltbewertung von Lebensmitteln werden die Auswirkungen nach der Methode der Lebenszyklusanalyse (LCA) bewertet, wobei die Entstehung von Treibhausgasen (CO₂-Fußabdruck), die Flächennutzung (ökologischer Fußabdruck) und der Wasserverbrauch (Wasserfußabdruck) berücksichtigt werden.

Die Darstellung der „doppelten Pyramide“ stellt beide Modelle nebeneinander und schafft so einen einzigartigen Ansatz für gesunde und nachhaltige Ernährung. Die für die Gesundheit empfohlenen Lebensmittel sind oft auch diejenigen mit der geringsten Umweltbelastung.

Boniviri verfolgt mit seiner Aufgabe das Ziel, Wert sowohl für die Anbauer als auch für die Verbraucher zu schaffen. Es wählt Produkte von kleinen, hervorragenden Landwirten aus, die „leicht“ für die Umwelt und gesund für die Verbraucher sind.

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